Knieendoprothetik

Knieprothese Aschaffenburg

Die Entscheidung für ein künstliches Kniegelenk fällt niemandem leicht. Häufig bestimmen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen schon lange den Alltag. Treppen, Spaziergänge oder selbst kurze Wege werden mühsam – und irgendwann stellt sich die Frage, ob eine Knieprothese helfen kann.

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Wann kommt eine Knieprothese infrage?

Im Bergman Clinics MVZ Aschaffenburg nehmen wir uns Zeit für genau diese Frage. Unsere Kniespezialisten prüfen sorgfältig, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist, welche Behandlungen bereits versucht wurden und was Sie persönlich wieder erreichen möchten. Erst wenn konservative Möglichkeiten nicht mehr ausreichend helfen, sprechen wir mit Ihnen über einen Gelenkersatz.

Sollte eine Operation sinnvoll sein, begleiten wir Sie gemeinsam mit der benachbarten Hofgartenklinik weiter. So bleiben Untersuchung, Operationsplanung und Nachsorge eng miteinander verbunden.

Ein künstliches Kniegelenk ist in der Regel der letzte Schritt einer stufenweisen Behandlung. Entscheidend ist nicht allein das Röntgenbild. Ebenso wichtig sind Ihre Schmerzen, Ihre Beweglichkeit und die Frage, wie stark die Beschwerden Ihr Leben einschränken.

Eine Knieprothese kann erwogen werden, wenn

  • eine fortgeschrittene Kniearthrose vorliegt,
  • Schmerzen trotz konservativer Behandlung anhalten,
  • Ruhe- oder Nachtschmerzen auftreten,
  • die Beweglichkeit deutlich eingeschränkt ist,
  • alltägliche Wege oder Treppen kaum noch zu bewältigen sind,
  • und die Beschwerden Ihre Lebensqualität spürbar beeinträchtigen.

Ob der Zeitpunkt für eine Operation gekommen ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Deshalb besprechen wir Ihren Befund und Ihre Erwartungen ausführlich mit Ihnen. Sie sollen verstehen, welche Möglichkeiten bestehen und warum wir einen bestimmten Weg empfehlen.

Mehr Informationen zu konservativen Therapien und Gonarthrose

Was wir vor einer Operation prüfen

Bevor wir über eine Knie-Endoprothetik entscheiden, betrachten wir Ihre Situation als Ganzes. Dazu gehören die Art und Dauer der Beschwerden, die Stabilität und Beweglichkeit des Knies, vorhandene Befunde sowie Ihre allgemeine körperliche Verfassung.

Wir prüfen auch, ob konservative Maßnahmen noch sinnvoll sind. Je nach Befund können dazu Physiotherapie, orthopädische Hilfsmittel, entzündungshemmende Medikamente oder Injektionsbehandlungen gehören. Eine Operation empfehlen wir erst dann, wenn diese Möglichkeiten ausgeschöpft sind oder keine ausreichende Entlastung mehr erwarten lassen.

Wenn ein Gelenkersatz infrage kommt, erklären wir Ihnen die nächsten Schritte in Ruhe. Dabei sprechen wir auch darüber, welches Ergebnis realistisch ist. Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren, die Funktion des Knies zu verbessern und wieder mehr Sicherheit in der Bewegung zu gewinnen.

Welche Knieprothese passt zu mir?

Nicht jede Kniearthrose ist gleich. Manchmal ist nur ein Teil des Gelenks geschädigt, in anderen Fällen betrifft der Verschleiß mehrere Bereiche. Deshalb wird die Prothese passend zu Ihrem Befund ausgewählt.

  • Teilprothese des Knies: Ist der Verschleiß auf einen begrenzten Teil des Kniegelenks beschränkt und sind die übrigen Strukturen ausreichend erhalten, kann eine Teilprothese infrage kommen. Dabei wird nur der geschädigte Gelenkabschnitt ersetzt.
  • Knie-Totalendoprothese: Bei einem weiter fortgeschrittenen Verschleiß kann eine Knie-TEP notwendig werden. Dabei werden die geschädigten Gelenkflächen ersetzt. Welche Ausführung geeignet ist, hängt unter anderem von der Stabilität der Bänder, der Beinachse und der Knochenqualität ab.
  • Spezielle und individuell angepasste Systeme: Bei besonderen anatomischen Voraussetzungen, stärkeren Fehlstellungen oder komplexen Ausgangssituationen können weitere Prothesensysteme erforderlich sein. Dazu gehören beispielsweise achsgeführte oder individuell geplante Lösungen. Auch die Art der Befestigung wird auf Ihre Situation abgestimmt. Ob eine Prothese zementiert oder in einer anderen Technik eingesetzt wird, entscheidet Ihr Operateur anhand des Befundes und der Knochenqualität.

Wir verwenden bewährte Implantatsysteme und erklären Ihnen verständlich, warum wir ein bestimmtes Modell empfehlen. Eine gute Entscheidung entsteht nicht aus möglichst vielen Optionen, sondern aus einer Lösung, die zu Ihrem Knie und zu Ihrem Leben passt.

Ihr Behandlungsweg: vom MVZ in die Hofgartenklinik und zurück

Für viele Patient:innen ist es beruhigend zu wissen, was sie erwartet. Deshalb stimmen wir die einzelnen Behandlungsschritte eng miteinander ab.

1. Untersuchung und Beratung im MVZ
Die Erstuntersuchung und die Besprechung Ihrer Behandlung finden in unserem MVZ Aschaffenburg statt. Ihr Kniespezialist prüft den Befund, bespricht konservative Alternativen und beantwortet Ihre Fragen zur Knieprothese.

2. Persönliche Operationsplanung
Wenn Sie sich gemeinsam mit Ihrem Arzt für eine Operation entscheiden, wird der Eingriff individuell vorbereitet. Dazu gehören die Auswahl des passenden Prothesensystems und die medizinische Planung für Ihren Klinikaufenthalt.

3. Operation in der Hofgartenklinik
Der Eingriff erfolgt in der angegliederten Hofgartenklinik. Die Fachklinik ist seit mehr als 30 Jahren auf operative Kniebehandlungen und Gelenkersatz spezialisiert. Im Bereich Endoprothetik werden dort jährlich rund 650 Eingriffe durchgeführt.

4. Frühe Mobilisation
Wann immer es medizinisch möglich ist, arbeitet die Hofgartenklinik nach dem Fast-Track-Konzept. Dazu gehören aufeinander abgestimmte Abläufe, eine individuell geplante Schmerztherapie und eine frühe Mobilisation. Ziel ist, dass Sie möglichst bald wieder sicher auf den Beinen sind.

5. Rehabilitation und Nachsorge
Nach dem Klinikaufenthalt schließt sich die weitere Erholung an. Das Team unterstützt Sie bei der Organisation der Anschlussheilbehandlung. Die orthopädische Nachsorge findet wieder in enger Abstimmung mit dem MVZ statt.

Ihr behandelnder Facharzt bleibt während des gesamten Weges Ihr zentraler Ansprechpartner. So müssen wichtige Informationen nicht immer wieder neu erklärt werden, und Ihre Behandlung folgt einem gemeinsamen Plan.

Unsere Kniespezialisten in Aschaffenburg

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Dr. med. Vladimir Crnić

Dr. med. Vladimir Crnić

Facharzt Orthopädie - Hüfte & Knie

Dr. med. Muharrem Hajdari

Dr. med. Muharrem Hajdari

Facharzt Orthopädie - Hüfte & Knie

Dr. med. Immo Stürmer

Dr. med. Immo Stürmer

Facharzt Orthopädie - Knie

Gut vorbereitet auf die Knieoperation

Eine gute Vorbereitung schafft Sicherheit. Vor dem Eingriff erhalten Sie alle wichtigen Informationen zu den notwendigen Untersuchungen, zu Ihrem Klinikaufenthalt und zu den ersten Tagen danach.

Nutzen Sie das Vorbereitungsgespräch, um alles anzusprechen, was Ihnen durch den Kopf geht. Dazu können Fragen zur Narkose, zur Schmerztherapie, zur Mobilisation oder zur anschließenden Rehabilitation gehören. Bringen Sie am besten auch eine aktuelle Liste Ihrer Medikamente und vorhandene Befunde mit.

Unser Ziel ist, dass Sie nicht nur medizinisch gut vorbereitet sind, sondern auch wissen, was als Nächstes passiert.

Nach der Operation: Schritt für Schritt zurück in Bewegung

Die ersten Schritte nach einer Knieoperation beginnen in der Regel früh und werden von Physiotherapie und Pflege begleitet. Wie schnell Sie mobil werden, hängt von Ihrer persönlichen Situation und dem Verlauf der Operation ab.

Schmerztherapie, Bewegung und Erholung werden aufeinander abgestimmt. Dabei geht es nicht darum, Rekorde aufzustellen. Entscheidend ist, dass Sie sicher vorankommen und Ihr Knie Schritt für Schritt wieder belasten lernen.

Nach dem stationären Aufenthalt unterstützt Sie eine Rehabilitation dabei, Beweglichkeit, Kraft und Sicherheit weiter aufzubauen. Auch danach bleibt die Nachsorge wichtig. Im MVZ kontrollieren wir den Heilungsverlauf und besprechen, wie es weitergeht.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wann kann ich nach der Operation wieder wie gewohnt aufstehen?

In der Hofgartenklinik beginnt die Mobilisation, wenn es medizinisch möglich ist, früh nach dem Eingriff. Physiotherapie, Pflege und Schmerztherapie begleiten die ersten Schritte. Der genaue Zeitpunkt richtet sich nach Ihrem Zustand und dem Operationsverlauf.

Was ist der Unterschied zwischen Teilprothese und Knie-TEP?

Eine Teilprothese ersetzt genau einen geschädigten Bereich des Kniegelenks. Bei einer Knie-TEP können mehrere geschädigte Gelenkflächen ersetzt werden. Welche Lösung bei Ihnen infrage kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, vom Ausmaß des Verschleißes bis zur Stabilität des Knies.

Wie lange hält eine Knieprothese normalerweise?

Eine pauschale Lebensdauer lässt sich nicht versprechen. Haltbarkeit und Funktion hängen unter anderem vom eingesetzten Implantat, der Knochen, der individuellen Belastung und weiteren körperlichen Faktoren ab. Ihr Arzt erklärt Ihnen im Gespräch, was Sie in Ihrer persönlichen Situation erwarten können.

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Erzählen Sie uns, was Ihnen Beschwerden am Knie macht – wir hören zu, untersuchen sorgfältig und besprechen mit Ihnen den nächsten sinnvollen Schritt. Nutzen Sie dafür gerne die Möglichkeit, den Termin online zu buchen oder rufen Sie uns unter der 06021 303-303 an.

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