FAQ

Wie sind die Wartezeiten für diese Behandlung?

Möchten Sie wissen, wie schnell Sie für Ihre spezifische Behandlung zu Bergman Clinics gehen können? Sehen Sie sich jetzt die aktuellen Wartezeiten an.

Kann ich meine Krampfadern loswerden?

Es gibt keine Medikamente, die Krampfadern verhindern oder heilen können. Wenn Krampfadern Beschwerden verursachen oder wenn sie als unschön empfunden werden, sollte man sich bei einem Venenspezialist vorstellen. Mögliche Behandlungen sind: elastische Strümpfe (Kompressionsstrümpfe), eine Laser- oder Radiowellentherapie, Sklerosierungstherapie (Verödung), oder eine Operation, bei der die betroffenen Venen entfernt werden.

Verursachen Krampfadern Symptome?

Schwere, geschwollene und müde Beine sind Symptome für ein Venenleiden. Bei Krampfadern können sie empfindlich sein und/oder jucken. Krampfadern können auch einen Ausschlag verursachen.

Was kann ich tun, um dem Risiko von Krampfadern vorzubeugen bzw. es zu verringern?

Um Krampfadern vorzubeugen oder so weit wie möglich zu reduzieren, ist es wichtig, dass Sie nicht zu lange und zu viel am Stück stehen oder Sitzen. Versuchen Sie, regelmäßig zwischen Stehen und Sitzen abzuwechseln. Es ist auch sehr wichtig, sich zu bewegen, zum Beispiel zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Wenn Sie zu Krampfadern neigen, können Sie vorsorglich Stützstrümpfe tragen, wenn Sie längere Zeit stehen oder sitzen müssen. 

Was sind Krampfadern?

Krampfadern sind geschlängelte Blutgefäße, die bläulich-violett durch die Haut schimmern. Dabei kann es sich um sehr kleine Blutgefäße oder um größere geschwollene Gefäße handeln, die als Venenknäuel sichtbar sind. Krampfadern treten meist an den Beinen auf.

Was sind mögliche Ursachen für Krampfadern?

Die Veranlagung zu Krampfadern kann eine Rolle spielen. Sie können auch während der Schwangerschaft auftreten. Stehen Sie, z. B. aufgrund Ihres Berufs, über längere Zeiträume? Dann haben Sie ein erhöhtes Risiko, Krampfadern zu entwickeln. Darüber hinaus sind Übergewicht und Thrombose mögliche Ursachen für Krampfadern.

Wann sollte ich nicht in die Klinik kommen?

Kommen Sie nicht in die Klinik, wenn Sie eine Erkältung mit oder ohne Fieber und/oder Kurzatmigkeit haben. In diesem Fall setzen Sie sich bitte telefonisch mit uns in Verbindung. Wir werden dann einen neuen Termin vereinbaren.

Was muss ich tun, wenn ich 48 Stunden vor oder nach meinem Termin geimpft werde?

Wenn Sie innerhalb von 48 Stunden vor oder nach der Corona-Impfung einen Termin für eine Operation bei uns haben, setzen Sie sich bitte so schnell wie möglich mit uns in Verbindung. Um eventuelle Nebenwirkungen der Behandlung oder Impfung auszuschließen, werden wir diesen Termin dann für Sie verschieben.

Welche Maßnahmen ergreifen die Bergman Clinics gegen das Coronavirus?

Als Bergman Clinics nehmen wir die Sicherheit unserer Kunden und Mitarbeiter sehr ernst. Deshalb ergreifen wir in der Klinik alle notwendigen Maßnahmen, damit Sie sicher empfangen werden. Alle aktuellen Maßnahmen können Sie hier nachlesen. Wir halten uns an die aktuellen Empfehlungen und gesetzlichen Bestimmungen zum Coronavirus (COVID-19) und passen unsere Arbeitsmethode entsprechend an.

Bis zu welchem Alter kann man eine tumoröse Liposuktion durchführen lassen?

Für die Tumeszenz-Liposuktion in örtlicher Betäubung gibt es grundsätzlich keine Altersgrenze. Wenn Sie gesund sind, gibt es keinen Grund, sich damit abzufinden, dass Sie mit Ihrem Körper unzufrieden sind. Wenn Sie Medikamente einnehmen oder in Behandlung sind, wird in der Regel zuerst Ihr behandelnder Facharzt kontaktiert.

Erholt sich die Haut nach einer Tumeszenz-Liposuktion?  

 

Zum Glück ist die Haut sehr elastisch. Nach der Tumeszenz-Fettabsaugung strafft sich die Haut über dem behandelten Bereich in der Regel wieder. Wenn der Arzt davon ausgeht, dass die Haut nicht elastisch genug ist, wird er dies vorher mit Ihnen besprechen. Dank der speziellen Technik der langsamen Super-Tumeszenz-Lokalanästhesie werden die Hautansätze am Muskel nicht beschädigt. Dies verhindert, dass die Haut erschlafft. Außerdem wird dieses Bindungsnetz aktiviert, wodurch sich die Haut noch mehr zusammenzieht. Wir nennen das Lipolift. Die adstringierende Wirkung hängt also stark von der verwendeten Liposuktionstechnik ab.

Hilft die Tumeszenz-Liposuktion bei Cellulite?

Die Tumeszenz-Fettabsaugung ist nicht dazu gedacht, Cellulite zu heilen. In vielen Fällen scheint sich die Cellulite nach der Behandlung zu verbessern, aber das ist nicht das Ziel der Behandlung.

Ist eine Behandlung unter 18 Jahren möglich?

In den Bergman Clinics | Ästhetik führen wir keine Behandlungen unter 18 Jahren durch, mit Ausnahme einiger Behandlungen durch die Hauttherapeuten. Bitte kontaktieren Sie uns per Telefon unter 088 9000 500.

Kann ein Lipödem geheilt werden?

Nein, ein Lipödem kann nicht geheilt werden. Die Ursache des Ödems ist noch nicht geklärt, aber man weiß, dass es sich um eine genetische Veranlagung handelt, die sich erst im Laufe des Lebens zeigt. Die damit verbundenen übermäßigen Fettablagerungen und Beschwerden wie Schmerzen und/oder Müdigkeit können jedoch durch die Tumeszenz-Liposuktion reduziert werden.

Kommt das Fett nach einer Tumeszenz-Liposuktion wieder zurück?

Die Fettzellen, die nach einer Tumeszenz-Liposuktion entfernt werden, kommen nicht wieder zurück. Das Ergebnis ist also dauerhaft. Wenn Sie nach dem Eingriff an Gewicht zunehmen, liegt das nicht daran, dass Sie mehr Fettzellen bekommen, sondern daran, dass sich die vorhandenen Fettzellen vergrößern. Das Gewicht verteilt sich auf den gesamten Körper und landet weniger an den behandelten Stellen, so dass die Konturveränderung dauerhaft ist.

Warum Tumeszenz-Liposuktion bei Lipödem?

Die Tumeszenz-Fettabsaugung mit vibrierenden Saugern führt zu einer enormen Verbesserung des Lipödems. Nicht nur die Körperproportionen werden wieder normalisiert, sondern auch die durch das Lipödem verursachten Symptome - wie müde Beine, wunde Haut und ein geschwollenes Gefühl - werden oft deutlich reduziert. Das Ziel dieser Art von Fettabsaugung unterscheidet sich also von dem eines Eingriffs aus rein kosmetischen Gründen. Während bei der kosmetischen Fettabsaugung das kosmetische Ergebnis im Vordergrund steht, hilft der Eingriff bei einem Lipödem, sich wieder besser bewegen zu können. Die Behandlung kann durch Lymphdrainage vor und nach dem Eingriff unterstützt werden. Das tägliche Tragen von Kompressionsstrümpfen kann nach einer Fettabsaugung der Vergangenheit angehören. Und das ist für viele Lipödem-Patienten ein echter Gewinn von Lebensqualität!

Was ist eine Tumeszenz-Liposuktion?

Bei der Tumeszenz-Liposuktion wird das subkutane Fett zunächst mit Fettabsaugungsflüssigkeit injiziert und dann sehr sanft und kontrolliert abgesaugt. Ein wichtiger Unterschied zur altmodischen klassischen Fettabsaugung besteht darin, dass zunächst viel Flüssigkeit in das Fettgewebe gespritzt und das Fett dann mit dünnen Kanülen abgesaugt wird. Auf diese Weise kommt es zu einem sehr geringen Blutverlust, und die Technik gewährleistet, dass das Fasernetz und die Lymphgefäße im Unterhautgewebe kaum beschädigt werden.

Was kann man gegen Lipödeme tun?

Die Behandlung eines Lipödems besteht aus einer Kombination von Ernährungsberatung, Bewegung, Kompressionsstrümpfen, Endermologie und Lymphdrainage. Viele Patienten stellen jedoch fest, dass das Problem trotz aller dieser Maßnahmen kaum abnimmt. Die Tumeszenz-Liposuktion kann in vielen Fällen eine wirksame Behandlung sein. Der Körper erhält nicht nur seine normalen Proportionen zurück, sondern es werden oft auch die durch das Lipödem verursachten Symptome – wie müde Beine, wunde Haut und ein geschwollenes Gefühl – deutlich reduziert.

Das Ziel dieser Art von Fettabsaugung unterscheidet sich also von dem eines rein kosmetischen Eingriffs. Während bei der kosmetischen Fettabsaugung das kosmetische Ergebnis im Vordergrund steht, hilft der Eingriff bei einem Lipödem, sich wieder besser bewegen zu können. Die Behandlung kann durch Lymphdrainage vor und nach dem Eingriff unterstützt werden. Das tägliche Tragen von Kompressionsstrümpfen kann nach einer Fettabsaugung der Vergangenheit angehören.

Es gibt auch noch andere Methoden der Verringerung von Lipödemen wie die WAL-Methode (auch hier wird Fett abgesaugt bei geringerer Belastung für den Körper) oder die Vibrations-Liposuktion (hierbei helfen Vibrationen, das Fett aus dem Körper zu lösen).

Wie erkenne ich ein Lipödem?

Ein Lipödem ist eine Erkrankung, bei der das Fettgewebe ungleichmäßig im Körper verteilt ist. Lokalisierte Fettablagerungen, die durch Gewichtsreduktion und Sport nicht beeinflusst werden, treten an den Hüften, Beinen (die sogenannten „Elefantenbeine“ oder „Reiterhosen“), Knieinnenseiten oder Armen auf.

Bekomme ich vor einer Gesichtsfelduntersuchung Augentropfen?

Vor der alleinigen Gesichtsfelduntersuchung wird Ihnen kein Medikament verabreicht. Sie können Auto oder Fahrrad fahren. Manchmal kann sich der Augenarzt dazu entscheiden, Augentropfen zum Weitstellen der Pupille zu verabreichen, um nötige weitergehende Untersuchungen des Auges durchführen zu können. In diesem Fall sehen Sie für einige Stunden schlechter und dürfen in dieser Zeit nicht selbst aktiv am Straßenverkehr teilnehmen.

Muss ich meine Kontaktlinsen vor der Gesichtsfelduntersuchung herausnehmen?

Nur wenn Sie Multifokallinsen tragen, müssen Sie diese für die Gesichtsfelduntersuchung herausnehmen. Andere Kontaktlinsen und Ihre Brille können während der Untersuchung getragen werden.

Was ist hoher Augendruck?

Die Augen produzieren ständig Flüssigkeit (Kammerwasser). Die Flüssigkeit versorgt die Hornhaut und die Linse und erzeugt einen bestimmten Druck im Auge (Augendruck), da die Produktion und der Abfluss des Kammerwassers im Gleichgewicht sind. Auf diese Weise behält das Auge seine Stabilität und Form. Ist dieses Gleichgewicht gestört, zum Beispiel weil der Abfluss des Kammerwassers aus dem Auge weniger gut funktioniert, steigt der Augendruck. Durch diesen erhöhten Druck im Auge können die Nervenfasern des Sehnervs geschädigt werden.

Was sind die möglichen Risiken und Komplikationen einer Glaukom-Behandlung?

Die Risiken der Behandlung hängen von der Art der Behandlung ab und werden vom Augenarzt vor Beginn der Behandlung mit Ihnen besprochen.

Welche Arten des Glaukoms gibt es?

Es gibt verschiedene Arten des Glaukoms:

  • Chronisches Offenwinkelglaukom

Dies ist die häufigste Form des chronischen Glaukoms. Beim Offenwinkelglaukom ist der Abfluss des Kammerwassers aus dem Auge erschwert, wodurch der Augendruck chronisch leicht oder auch deutlich erhöht ist. In der Folge entwickeln sich die charakteristischen Schädigungen des Sehnervs und eine Einschränkung des Gesichtsfeldes.

  • Normaldruckglaukom

Das Normaldruckglaukom unterscheidet sich vom Offenwinkelglaukom dadurch, dass die typischen Schädigungen des Sehnervs mit Gesichtsfeldausfällen bei eigentlich noch normalem Augendruck auftreten.

  • Engwinkelglaukom

Bei dieser Glaukomform ist der Raum zwischen Hornhaut und Iris sehr eng, so dass das Kammerwasser im Auge das Abflusssystem des Auges im Winkel zwischen Hornhaut und Iris nur schwer erreichen kann. Diese anatomische Besonderheit wird häufiger bei sehr weitsichtigen, kleinen Augen oder bei einer sehr fortgeschrittenen Katarakt beobachtet.

  • Akutes Glaukom

Beim akuten Glaukom kommt es zu einer plötzlichen Einschränkung des Abflusses von Kammerwasser im Auge. wodurch der Augendruck manchmal innerhalb von Stunden sehr stark ansteigt. Dieses sehr schmerzhafte Krankheitsbild ist ein Notfall und bedarf der sofortigen Behandlung.

  • Sekundäres Glaukom

Ein Glaukom kann auch als Folge einer anderen Augenkrankheit oder eines früheren Unfalls am Auge auftreten. Dies wird als Sekundärglaukom bezeichnet.

  • Angeborenes Glaukom

Von allen Glaukomarten ist das kongenitale Glaukom die seltenste. Bei dieser Form des Glaukoms liegt eine angeborene Veränderung des Kammerwinkels vor.

Welche Kliniken bieten die Behandlung an und wann sind die Sprechstundenzeiten?

Welche Qualität wird in den Bergman Clinics angeboten?

Wir bieten medizinische Versorgung auf höchstem Niveau. Im Mittelpunkt stehen dabei 4 Werte:

  1. Bestes Behandlungsergebnis
  2. Sicherheit
  3. Kundenorientierung
  4. Erfahrung im Team

Wie vereinbare ich einen Termin online?

Ihren Online-Termin vereinbaren Sie ganz einfach hier.

Wie werden Kostenerstattung/Versicherung geregelt?

Die Kliniken der Bergman Clinics sind Vertragspartner aller gesetzlichen und privaten Krankenkassen und beihilfefähig.

Wann wird Hautkrebs mit der Mohs-Chirurgie behandelt?

Die Mohs-Chirurgie wird insbesondere bei Hautkrebs im Gesicht oder auf der Kopfhaut mit unvorhersehbarem oder unregelmäßigem Wachstumsmuster eingesetzt. Mit dieser Technik können wir sofort unter dem Mikroskop überprüfen, ob noch Tumorzellen vorhanden sind. Dies ermöglicht es, nur den Bereich zu operieren, in dem der Hautkrebs unter dem Mikroskop sichtbar ist, und nicht unnötig gesundes Gewebe zu entfernen.

Wie erkenne ich eine verdächtige Stelle auf meiner Haut?

Wenn Sie Ihre Haut gründlich untersuchen, können Sie verdächtige Stellen rechtzeitig entdecken. Auf der Seite "Ursachen und Symptome" können Sie nachlesen, wie Sie Ihre Haut testen können und worauf Sie achten müssen, wenn Sie Flecken entdecken.

Wie kann ich das Risiko von Hautkrebs verringern?

Vermeiden Sie übermäßige Sonnenbestrahlung und ergreifen Sie vorbeugende Maßnahmen, insbesondere für Kinder! Sonnenlicht erhöht das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Deshalb ist es wichtig, sich schon in jungen Jahren vor der Sonne zu schützen. Verwenden Sie immer eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (Faktor 15 für den täglichen Gebrauch und Faktor 30 für Kinder) und tragen Sie sie regelmäßig auf. An sonnigen Tagen sollten Sie die Sonne zwischen 11 und 15 Uhr meiden. Für Kinder wird außerdem locker sitzende, langärmelige Kleidung und ein Hut empfohlen.

Wo kann ich mich behandeln lassen? (Haut)

Bergman Clinics Klinik im Park

Atemnot, was tun?

Atemnot und Kurzatmigkeit (Dyspnoe) können auf Erkrankungen der Lunge oder des Herz-Kreislausystems zurückzuführen sein. Ein Besuch beim Arzt ist anzuraten. Er wird ihre Lungenfunktionen messen und Sie auf eventuelle Kreislauf- und Herzkrankheiten untersuchen.

Conchotomie, was ist das?

Die unteren Nasenmuscheln befinden sich im linken und rechten Teil der Nase. 

Durch eine Hyperplasie (Vermehrung der Zellen) kann es zu einer Vergrößerung der Nasenmuscheln kommen, was dazu führt, dass die Atemwege verengt werden. Das Atmen wird schwer bis unmöglich.

Als Conchotemie bezeichnet man die chirurgische Reduktion dieser vergrößerten Nasenmuscheln.

Ein Piepsen im Ohr, was kann man dagegen tun?

Ein Piepsen im Ohr ist eigentlich nichts anderes als eine Art Überlastung des Gehörs durch einen zu lauten Ton.
Sie können eine Überlastung verhindern, indem Sie Ihre Ohren möglichst keinem übermäßigen Lärm aussetzen. Tragen Sie bei Popkonzerten Ohrstöpsel. Oder Kopfhörer an einem lauten Arbeitsplatz.

In den meisten Fällen verschwindet das Piepsen glücklicherweise nach einiger Zeit von selbst.

Manchmal kann ein solcher Piepston aber auch ein Zeichen für dauerhafte Schäden sein. Ein Hörtest zeigt dann eine deutliche Senke bei einer bestimmten Frequenz. Es ist wichtig, dafür Sorge zu tragen, dass sich dieser Schaden nicht verschlimmert. Treffen Sie daher Vorsichtsmaßnahmen, wenn Sie Lärm oder lauten Geräuschen ausgesetzt sind. 

Gibt es wirklich so etwas wie einen Kloß im Hals?

Die Beschwerde „Kloß im Hals“ ist sehr häufig. Früher dachte man, sie sei emotional verursacht. Aber in den letzten Jahren hat auch hier ein Umdenken stattgefunden.

Wir prüfen deshalb immer sorgfältig, ob Anomalien im Rachen, Kehlkopf oder den Stimmbändern vorliegen.

Ist dies nicht der Fall ist, besteht möglicherweise ein Zusammenhang mit Magensäure, die zurück in die Speiseröhre gelangt. Das sorgt dann für das Gefühl eines „Kloß im Hals“. Mit Antazida können wir hier eine Gegenwirkung erzielen.

Habe ich eine Stimmbandstörung? Was ist das?

Bei einer Stimmbandstörung (VCD) ist die Funktion der Stimmbänder gestört. Heiserkeit, Halsschmerzen, Entzündungen des Kehlkopfes Geräusche beim Ein- und Ausatmen (pfeifen, blubbern). Auch Fehlbelastung der Stimmapparates kann beispielweise zu einer sogenannten Knötchenbildung führen.

Kurzatmigkeit, Schluckstörungen, Heiserkeit und Husten sind Symptome einer Stimmbandstörung.

Eine Stimmbandstörung wird in der Regel mit einer Atemphysiotherapie/Stimmtherapie behandelt, nötigenfalls begleitet von einer medikamentösen Therapie.

Halsschmerzen und entzündete/eitrige Mandeln – was muss ich beachten?

Bei Halsschmerzen und entzündeten Mandeln sollten Sie einen HNO- Arzt aufsuchen. Als erstes wird dieser versuchen, die Entzündung medikamentös zu behandeln. Vermeiden Sie scharfes und heißes Essen und kühlen Sie Ihren Hals. Bringt dies keine Besserung und die Rachenmandeln bleiben vergrößert bzw. geschwollen, müssen sie operativ entfernt werden.

Helfen Hausmittel bei Ohrenschmerzen?

Hausmittel wie warmes Öl sind weit verbreitet. Die Frage ist natürlich immer: Helfen sie?
Weil niemand in das eigenes Ohr sehen kann, ist es oft schwer zu sagen, ob Schmerzen auf eine Mittelohrentzündung, eine Infektion im Gehörgang oder vielleicht auf ein Stück Ohrenschmalz zurückzuführen sind.
Falls ein Stück Ohrenschmalz im Gehörgang stecken geblieben ist und eine lokale Reizungen verursacht, kann warmes Öl ein angenehmes Gefühl vermitteln und auch dafür sorgen, dass sich das Ohrenschmalz auflöst und die Symptome verschwinden.
Aber bei einer Mittelohrentzündung, bei der die Entzündung hinter dem Trommelfell stattfindet, ist die Verwendung von warmem Öl im Ohr natürlich keine Lösung. Auch kann es bei der Verwendung von zu heißem Öl zu Problemen kommen bis hin zu einem Loch im Trommelfell.
Oder es besteht die Gefahr, dass, falls schon eine Perforation des Trommelfells vorliegt, warmes Öl im Mittelohr landet, wo es echten Schaden anrichten. Daher ist es im Allgemeinen sinnvoller, Hausmittel wie dieses zu meiden und zum Hausarzt oder HNO-Arzt zu gehen, um die Situation beurteilen zu lassen.

Ich habe Nasenbluten, was nun?

Nasenbluten ist fast immer harmlos und hat nie etwas mit einer Gehirnblutung zu tun.

Was Sie tun können:

  1. Leicht vorgebeugt hinsetzen und den Kopf nach vorne senken. Taschentuch unter die Nase halten um das Blut aufzufangen
  2. Ein kaltes Tuch oder Kühl-Pack in den Nacken legen
  3. 4 - 5 Minuten die Nasenflügel zusammendrücken

Normalerweise lässt sich die Blutung so leicht stoppen. Wenn die Blutung allerdings nicht zurückgeht, sollten Sie zum Arzt gehen. Der HNO-Arzt wird zunächst versuchen, das leicht blutende, oberflächliche Blutgefäß zu finden. Als Ergebnis dieser schmerzfreien Untersuchung wird entschieden, wie das blutende Gefäß am besten zu behandeln ist.

Ich höre vieles nicht mehr – was tun?

Schwerhörigkeit kann viele Gründe haben. Je älter wir werden, desto schlechter hören wir. Das ist normal, aber es gibt keinen Grund, sich damit abzufinden. Moderne Hörgeräte können deutlich Abhilfe schaffen. Ein Besuch beim HNO-Arzt lohnt sich auf alle Fälle. Schwerhörigkeit kann auch Hinweis auf eine Kreislauferkrankung oder eine chronische oder verschleppte Mittelohrenzündung sein, auch hier sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Kann der HNO-Arzt auch Allergien behandeln?

Ja. HNO-Ärzte führen Allergietests durch.

Kann man auf Mandeln verzichten?

Mandeln sind da, um Immunität aufzubauen. Wenn Mandeln mehr als 3mal im Jahr entzündet sind, können sie diese Aufgabe nicht mehr erfüllen, werden sozusagen „nutzlos“  und werden in der Regel entfernt. 

Kann man von Nasentropfen abhängig werden? Und kann es weh tun?

Ja. Die Abhängigkeit von Nasentropfen ist weit verbreitet. Durch Nasentropfen öffnet sich die Nase, werden sie dann plötzlich nicht mehr verwendet, kommt es zu einer Art „Rückpralleffekt“, so dass sich die Nase vollständig schließt. Was dazu führt, dass man wieder Tropfen nimmt, was zu einer Sucht führen kann. Ist dies der Fall ist und dauert schon länger an als etwa 2 Monate, sollten Sie einen HNO-Arzt aufzusuchen. 

Mein Kind hat Ohrenschmerzen – Kinderarzt oder HNO?

Ist Ihr Kind erkältet oder hat es Fieber, können Ohrenschmerzen ein begleitendes Symptom sein. Solange die Schmerzen erträglich sind und nicht von eitrigem Ausfluss begleitet werden reicht ein Besuch bei einem normalen Kinderarzt. Gehen die Schmerzen nicht weg oder werden stärker und es kommt zu Absonderungen aus den Gehörgängen, sollten Sie mit Ihrem Kind einen HNO-Arzt aufsuchen.

Mein Mann schnarcht – zum HNO mit ihm?

Schnarchen ist unangenehm, nicht selten sogar unangenehmer für die Angehörigen als die Betroffenen, die davon eventuell gar nichts mitbekommen. Manchmal kommt es auch zu Apnoeperioden (Atemaussetzern, die von mehreren Sekunden bis hin zu Minuten gehen können) aufgrund einer Verengung der Atemwege. Das Atmen wird erschwert, weniger Sauerstoff wird aufgenommen. Um den Sauerstoffgehalt wieder auf ein normales Niveau zu bringen, muss die Person einige tiefe Atemzüge nehmen. Tritt dies regelmäßig auf, ist die Schlafqualität unzureichend und es kann zu Tagesmüdigkeit kommen.

Ein Schlafapnoe sollte auf jeden Fall behandelt werden. Unsere Spezialisten helfen Ihnen gerne.

Schnupfen / Dauerschnupfen, verstopfte Nebenhöhlen – zum Arzt?

Bei verstopften Nebenhöhlen kann erst mit entzündungshemmenden oder Sekretlösenden Mitteln behandelt werden. Auch Inhalationen können helfen. Verschwinden die Symptome nicht – und bei hartnäckigen Beschwerden – sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Sind Kopfschmerzen ein Fall für den HNO-Arzt?

Viele Erkrankungen z.B. des Ohrs können zu Migräne und Kopfschmerzen führen. Tauchen diese Schmerzen zusammen mit Schwindelgefühlen, Ohrenschmerzen oder einer Entzündung der Nasennebenhölen auf, ist ein Besuch beim HNO-Arzt sinnvoll.

Sollte man bei einer Erkältung fliegen?

Das größte Risiko beim Fliegen mit Erkältung besteht darin, dass die Eustachische Röhre, die zwischen Ohr und Nase verläuft, nicht richtig funktioniert. Dadurch bekommt man bei Start und Landung Ohrenschmerzen.

Grundsätzlich ist es bei einer Erkältung am besten, sowohl am Tag vor dem Flug als auch während des Fluges Nasentropfen zu benutzen, damit die Eustachische Röhre so gut wie möglich geöffnet bleibt.

Sollte man Nasenhaare entfernen?

Im Naseneingang befinden sich oft Haare. Sie sind durch Haarfollikel an der Haut befestigt. Zieht man daran, können sich Bakterien (Staphylokokken) in der verbleibenden Wunde ansiedeln. Dies kann zu schweren Infektionen führen. Von der Nase aus greifen diese Infektionen ziemlich schnell ins Gehirn über. Schwere Erkrankungen können die Folge sein. Die Entfernung von Nasenhaaren wird daher nicht empfohlen. 

Taubheit setzt normalerweise langsam ein. Gibt es Beschwerden, auf die Sie schnell reagieren müssen?

Ja. Nicht selten kommt es zu einem plötzlichen Hörverlust, besonders bei Erwachsenen. Nicht immer handelt es sich dabei um eine dramatische Entwicklung, sondern kann auch eine ganz einfache Ursache haben. Zum Beispiel, wenn plötzlich ein großer Pfropfen aus Ohrenschmalz den Gehörgang verstopft.

Manchmal handelt es sich aber auch um den plötzlichen Ausfall des Hörorgans. Hier muss sofort eine gründliche Untersuchung erfolgen:

  • ob das Ohr ansonsten normal aussieht
  • ein Hörtest, um den Grad der Schwerhörigkeit festzustellen
  • in einigen Fällen ist es notwendig, Medikamente zu verabreichen, um zu versuchen, den Hörverluste wieder auf ein normales Maß zu bringen.

 

Bei plötzlichem Hörverlust ist also auf alle Fälle ein Besuch beim Hausarzt, aber vielleicht noch besser beim HNO-Arzt angesagt.

Tinnitus und Ohrsausen – zum HNO?

Auf jeden Fall. Tinnitus ist vor allem stressbedingt, kann aber auch körperliche Ursachen haben. Um diese rechtzeitig zu erkennen und schnell mit einer Behandlung zu beginnen ist ein Besuch beim Arzt anzuraten.

Volles Niesen oder zurückhaltendes Niesen, was ist besser?

Beim Niesen entsteht eine große Druckwelle. Wenn Sie die Nase zuhalten, stoppen Sie diese Druckwelle und der Druck entweicht in die Blutgefäße im Kopf, und das ist schlecht. Es ist also besser, vollständig zu niesen. Um das Infektionsrisiko zu bekämpfen, ist es außerdem ratsam, ein Taschentuch in der Nähe zu haben.

Wann sollte ich zum HNO-Arzt gehen?

Bei intensiveren Beschwerden des Halses, der Ohren oder der Nase, die nicht von alleine nach kurzer Zeit nachlassen, sollte ein HNO-Arzt aufgesucht werden.

Wann sollten Sie über ein Hörgerät nachdenken?

Ist ihre Lebensqualität dadurch eingeschränkt, dass Sie durch Hörverlust Ihre Mitmenschen nur eingeschränkt verstehen, ist es der richtige Zeitpunkt, um mit Hilfe eines Hörgerätes dieser Situation Abhilfe zu schaffen. Grundsätzlich sollten Sie natürlich zuerst feststellen, ob und wie weit Sie hörgeschädigt sind. Auf dem Markt gibt es mittlerweile erbsengroße kaum sichtbare, drahtlose Headsets. Es gibt sie auf Rezept und sie werden von Ihrer Krankenkasse erstattet.

Was ist ein Paukenröhrchen?

Wird durch eine Mittelohrentzündung die Fähigkeit zum Druckausgleich des Innenohrs gestört, hilft ein Paukenröhrchens. Dabei handelt es sich um ein kleines Verbindungsröhrchen zwischen Gehörgang und Innenohr, das in das Trommelfell eingesetzt wird um den Druck im Ohr auszugleichen und die Belüftung im Ohr wieder herzustellen. Das Paukenröhrchen muss später nicht entfernt werden, sondern wächst sich von selbst wieder heraus.

Was ist ein Polyp?

Nasenpolypen sind Ausstülpungen der Nasenschleimhaut und entstehen meist in den Siebbeinhöhlen. Sie steigen wie eine Art „Schleimhautbeutel“ von den Siebbeinhöhlen in die Nase ab. Die häufigsten Beschwerden sind eine verstopfte Nase, eine laufende Nase und Geruchsverlust. Nasenpolypen können operativ entfernt werden.

Was ist eine Hyposensibilisierung?

Ein Hypersensibilisierung ist eine langwierige Therapie etwa bei Heuschnupfen. Es werden dem Körper Extrakte mit dem Allergen (dem Stoff, auf den Sie allergisch sind) zugeführt, um eine Überreaktion des Immunsystem gegen diese Stoffe in Zukunft zu verhindern.

Was ist eine Laryngoskopie?

Laryngoskopie ist der Fachausdruck für eine Kehlkopfspiegelung. Der Arzt sieht sich mit einem speziellen Instrument Ihren Kehlkopf an, um eventuelle Probleme zu identifizieren.

Was ist eine Schlafambulanz?

In einer Schlafambulanz (auch Schlaflabor) schlafen Sie unter ärztlicher Aufsicht um Ursachen und Art Ihrer Schlafstörungen (z. Schlafapnoe) zu untersuchen und um später die passenden Therapien zu finden.

Was ist eine Schlafapnoe?

Von einer Schlafapnoe (oder einem Schlaf-Apnoe-Syndrom) spricht man, wenn die Atmung im Schlaf mehr als 5mal in der Stunde immer wieder aussetzt. Dies geschieht für 10 bis 30 Sekunden, kann aber auch minutenlang andauern. Das plötzliche Absinken des Sauerstoffgehaltes führt zu einer reflexartigen Gegenreaktion.

Man unterscheidet zwischen zwei Arten der Schlafapnoe:

  1. Die obstruktive Schlafapnoe
    Ursache der obstruktiven Schlafapnoe ist eine Verengung der Atemwege.
  2. Die zentrale Schlafapnoe
    Bei der zentralen Schlafapnoe liegt die Ursache darin, dass die Steuerung der Atmung schon im Gehirn gestört ist. Eine zentrale Schlafapnoe kann auch Folge eines Schlaganfalls sein.

Wird eine Schlafapnoe nicht behandelt, kann sie im schlechtesten Fall die Lebenserwartung verkürzen. Sie sollten daher unbedingt zum Arzt gehen.

Was muss ich bei Nasensprays beachten?

Nasensprays können süchtig machen. Durch ihre Verwendung öffnet sich die Nase und die Nasenschleimhäute schwellen ab. Wenn Sie sie nach häufiger Anwendung nicht mehr verwenden, kann es zu einer Art Rückpralleffekt kommen, so dass sich die Nase evtl. vollständig schließt. Ist dies der Fall, ist es ratsam, einen HNO-Arzt aufzusuchen. 

Was tun beim Pfeifen im Ohr?

Ein unangenehmes Pfeifen im Ohr kann ein Anzeichen für einen Tinnitus sein. Sie sollten deshalb einen HNO-Arzt aufsuchen.

Was tun, wenn Kinder etwas tief in die Nase stecken?

Kinder zwischen 2 und 4 Jahren stecken sich schon einmal Dinge in die Nase – Spielzeuge, Perlen, Murmeln und ähnliches. Versuchen Sie nicht selbst, diese wieder zu entfernen, z.B per Pinzette. Es besteht die Gefahr, dass der Gegenstand tiefer in der Nase verschwindet.

Am besten gehen Sie zu Ihrem Haus- oder HNO-Arzt. Dort kann der Gegenstand in der Regel problemlos entfernt werden.

Was verursacht Nasenbluten und was kann man dagegen tun?

Nasenbluten ist bei Kindern normalerweise auf Nasenbohren zurückzuführen. Dagegen kann man also etwas tun.

Bei Erwachsenen sind häufige Ursachen Bluthochdruck oder die Einnahme von Medikamenten gegen Blutgerinnung, z.B. bei Herzerkrankungen.

Bei Nasenbluten sollten Sie sich die Nase putzen, um so die Gerinnsel auszublasen. Drücken Sie dann die Nase für etwa 4-5 Minuten zu. Hört die Blutung auf? Dann ist alles gut. Wenn nicht, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Wie bekomme ich mein Ohr „belüftet“?

Das Mittelohr ist ein luftgefüllter Raum. Es wird auf der einen Seite vom Trommelfell und auf der anderen Seite von der Eustachischen Röhre begrenzt.

Die Eustachische Röhre verläuft vom Ohr bis zur Nasenhöhle. Ein Unterdruck in der Mittelohrhöhle verursacht Schmerz. Dies kann behoben werden, indem man die Nase zuhält, Druck ausübt und so Luft durch die Eustachische Röhre in das Ohr bläst. Man tut dies in Situationen, in denen Druckunterschiede auftreten; wie Fliegen und Tauchen.

Der Druckausgleich sollte nicht zu hart sein, da sonst das Trommelfell reißt.

Wie reinigt man das Ohr am besten?

Eigentlich soll nur die Außenseite des Ohrs gereinigt werden. Am besten mit einem Waschlappen mit lauwarmem Wasser. Reinigen Sie mit Ihrem Finger im Waschlappen die Ohrmuschel und den Teil des Gehörgangs, den Sie erreichen können.

Wattestäbchen im Ohr sind keine gute Idee.

Erstens wird der beabsichtigte Effekt nie erreicht. Nämlich das Entfernen des Ohrenschmalzes.

Zweitens passiert es nicht selten, dass Menschen ein Loch in ihr Trommelfell machen. Zum Beispiel, weil sie sich plötzlich erschrecken.

Also: Ohren putzen ist gut, aber nur mit einem Waschlappen und von außen.

Wenn das Ohr wirklich von innen gereinigt werden muss, gehen Sie besser zu Ihrem Arzt oder einem HNO-Arzt.

Wie verhindere ich, dass Kinder eine heisere Stimme haben?

Wenn Kinder länger als drei Wochen heiser sind, ist es ratsam, sich die Stimmbänder anzusehen. 

Häufigste Anomalie der Stimmbänder bei heiseren Kindern sind Knötchen. Das hat mit dem falschen Gebrauch der Stimme zu tun, besonders, wenn Kinder laut schreien. Hier kann eine Logopädie helfen. 

Wo soll ich wegen Schwindel hingehen?

Schwindel ist meist ein Hinweis auf Störungen im Innenohr (genauer: im Vestibularsystem). Deshalb ist ein Besuch beim HNO-Arzt anzuraten.

Woher kommen Gleichgewichtsstörungen?

Gleichgewichtsstörungen entstehen durch Störungen im Vestibularsystem. Das Gehirn empfängt fehlerhafte Signale zur Orientierung des Körpers im Raum. Es kann zu Schwankschwindel (psychogener, phobischer Schwindel), benignem paroxysmalen Lagerungsschwindel (BPLS) oder Morbus Meniere (Schwindelkrankheit kommen.

Schwindel kann gut behandelt werden, je eher, desto besser, um zu verhindern, dass Ihr Schwindel chronisch wird.

Woher weiß ich, ob das Trommelfell beschädigt ist?

Bei plötzlichem Hörverlust nach einem Knalltrauma, bei Schmerzen und Ausfluss aus dem Ohr bei einer Mittelohrentzündung verbunden mit Schwerhörigkeit liegt der Verdacht auf eine Perforation des Trommelfells nahe. Gewissheit kann nur der Besuch und die Untersuchung bei einem HNO-Arzt liefern.

Welche Kliniken bieten die Behandlung an?

Wie vereinbare ich einen Termin?

Einen Termin bei der Klinik Ihrer Wahl können Sie entweder telefonisch, per Mail oder online buchen:

Bergman Clinics Hofgartenklinik 

info.hof@bergmanclinics.de

+49 (0)6021 303-0

In welchem Alter treten Symptome/Beschwerden auf?

In der Regel tritt die AMD, wie der Name schon sagt, typischerweise erst im Alter über 60 Jahren auf. Wann sich Beschwerden äußeren hängt vom individuellen Verlauf ab.

Ist die Makuladegeneration vererbbar?

Die Vererbung spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der AMD. Wenn Sie Verwandte ersten Grades mit AMD haben, haben Sie ein erhöhtes Risiko, an AMD zu erkranken.

Was kann ich tun, um meine Augen zu schützen?

Studien haben gezeigt, dass eine gewisse Prophylaxe aufgebaut werden kann, wenn der Nikotinkonsum eingestellt, ein gesundes Gewicht gehalten sowie der Blutdruck reguliert wird. Auch eine ausreichende Bewegung kann sich positiv auswirken. Außerdem können bei bestimmten Formen der AMD in Absprache mit Ihrem Augenarzt, spezielle Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden, die Antioxidantien (Lutein und Xeaxanthin, auch in grünblättrigem Gemüse) in einer besonderen Zusammensetzung enthalten, da vermutet wird, dass dadurch das Auftreten der Spätform verzögert werden könnte. Das Wichtigste ist jedoch, dass Sie bei Auftreten von Symptomen, insbesondere wenn Ihr Partnerauge betroffen ist, zeitnah einen Augenarzt konsultieren, denn je früher mit einer Behandlung begonnen wird, desto besser sind die Ergebnisse einer Therapie.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Makuladegeneration?

Ob eine Behandlung möglich ist, hängt von der Form der AMD ab.

Ungefähr 80-90 % der Menschen mit AMD haben die trockene Makuladegeneration. Für die trockene Form gibt es derzeit noch keine wirksame Behandlung.

Bei dem Großteil der Patienten mit feuchter AMD stellen regelmäßige Verabreichungen von gefäßwachstumshemmenden Substanzen (sogenannte VEGF [vascular endothelial growth factor]-Hemmer), die in örtlicher Betäubung praktisch schmerzfrei in den Glasköperraum appliziert werden, im Allgemeinen die effektivste Behandlung dar, um das übermäßige Wachstum der krankhaften Gefäße und deren Folgen im weiteren Verlauf der Erkrankung zu verlangsamen oder in einem gewissen Maß auch aufzuhalten.

Welche Risiken und Komplikationen gibt es bei der Behandlung der feuchten Makuladegeneration?

Es wurden zahlreiche Studien zu systemischen und lokalen Nebenwirkungen der „Anti-VEGF-Injektionen“ durchgeführt. Diese haben gezeigt, dass sich das Risiko als sehr gering erweist. Die häufigsten Beschwerden sind kurzzeitige Reizungen und Sehstörungen, insbesondere am Tag der Injektion.

Werde ich aufgrund einer Makuladegeneration vollständig erblinden?

Bei der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) ist „nur“ das zentrale Sehen betroffen. Das periphere Sehen (Sehen um das Zentrum herum) bleibt in der Regel einigermaßen gut. Infolgedessen führt die AMD nur selten zur vollständigen Erblindung.

Welche Kliniken bieten die Behandlung an?

Wie vereinbare ich einen Termin?

Einen Termin bei der Klinik Ihrer Wahl können Sie entweder telefonisch, per Mail oder online buchen:

Bergman Clinics Augenklinik Universitätsallee

termin.bremen@bergmanclinics.de

+49 (0)421 5665-200

Was ist die Funktion der Kunstlinse?

Das Auge ist in der Lage, in verschiedenen Entfernungen zu fokussieren: im Nahbereich (z. B. beim Lesen eines Buches), in mittlerer Entfernung (beim Kochen oder am Computer) und in der Ferne (im Freien und beim Autofahren). Diese Fähigkeit des Fokussierens, geht im Laufe des Lebens langsam verloren (Alterssichtigkeit). Auch bei einer Kataraktoperation geht die natürliche Fähigkeit des Auges, auf verschiedene Entfernungen zu fokussieren, verloren. Nach einer Kataraktoperation braucht das Auge Hilfe, um in verschiedenen Entfernungen scharf zu stellen. Die Fokussierung wird dann durch das Tragen einer Brille und/oder Kontaktlinsen oder durch eine Premium-Intraokularlinse (Implantat) übernommen.

Bei der Operation des Grauen Stars können wir verschiedene Kunstlinsen einsetzen. Die Bergman-Clinics bieten Ihnen die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Kunstlinsen zu wählen.

Welche Art von Kunstlinse wird implantiert?

Die Bergman-Clinics implantieren die neueste Generation von Linsen. Vor der Kataraktoperation wird die Stärke der Kunstlinse mithilfe der Optischen-Laser-Biometrie genau ausgemessen. Die Wahl der Kunstlinse richtet sich unter anderem nach Ihrer präoperativen Brillenstärke, Ihren Untersuchungsbefunden, Gewohnheiten und Wünschen.
Natürlich wird der Augenarzt Sie eingehend beraten und Ihnen helfen, eine gute, für Sie passende Entscheidung zu treffen.

Welche Kunstlinsen gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Linsen, die alle ihre spezifischen Eigenschaften haben. Wir unterscheiden die sphärische monofokale (Standard-) Kunstlinse, die asphärische monofokale Kunstlinse, die monofokale torische Kunstlinse, die multifokale Kunstlinse sowie die multifokale torische Kunstlinse.

Die Art der Linse, die der Augenarzt letztlich implantiert, hängt teilweise von Ihrer präoperativen Brillenstärke, aber natürlich auch von Ihren Wünschen ab.

Natürlich wird der Augenarzt Ihnen dabei helfen, eine gute Entscheidung zu treffen. Sie werden zudem auch über die Wirkungen der Kunstlinse auf Ihre Brillenstärke informiert.

a) Standard-Kunstlinse (monofokal)

Diese Linse ist die am häufigsten implantierte Linse. Nach der Operation ermöglicht diese Linse scharfes Sehen in einer Entfernung. In aller Regel handelt es sich hierbei um die Fernsicht. In diesem Fall benötigen Sie anschließend noch eine Lesebrille für die Nahsicht.

Auch eine Kunstlinse für das scharfe Sehen in der Nähe ohne Brille ist möglich, insbesondere wenn Sie kurzsichtig und dies gewohnt sind. Dann ist nach der Operation jedoch wieder eine Brille für die Fernsicht erforderlich.

b) Hochwertige Kunstlinse

1. Monofokale torische Linse

Beim Vorliegen einer starken Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) können Sie mit dieser Linse nach der Operation wie bei der monofokalen Kunstlinse (s.o.) auf eine Entfernung klar sehen, in der Regel ohne Brille. Eine torische Monofokallinse kann ab einer Hornhautverkrümmung von mehr als 1,5 dpt. erwogen werden. Wenn der Astigmatismus (auch zylindrische Abweichung der Hornhaut genannt) nicht durch die Kunstlinse korrigiert wird, ist nach der Kataraktoperation eine Brille erforderlich, um in allen Entfernungen scharf zu sehen. 

2. Multifokale Linse

Eine Multifokal-Linse ist insofern besonders interessant und wird immer beliebter, weil sie sowohl in der Ferne als auch in der Nähe (und teilweise in der mittleren Entfernung) ein scharfes Bild auf die Netzhaut projiziert. Damit können Sie im Idealfall selbst im Alter komplett auf eine Brille verzichten.

Allerdings muss man evtl. kleine Abstriche in der Bildqualität machen, die für die meisten Menschen nicht sonderlich gravierend sind. Im Dunkeln kann es jedoch sein, dass punktförmigen Lichtquellen unscharf erscheinen, was manche Autofahrer als sehr störend bis problematisch empfinden. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit überwiegen aber meistens die Vorteile und die Nachteile werden kaum noch wahrgenommen.

3. Multifokale torische Linse

Hier handelt es sich um eine Linse, die die Eigenschaften einer monofokalen torischen Kunstlinse und einer multifokalen Kunstlinse vereint (siehe „Premium Intraokuöarlinsen“).

Nach der Vermessung Ihres Auges / Ihrer Linse (Biometrie) wird geprüft, welche Kunstlinsen für Sie sinnvoll sind.

Bitte teilen Sie dem untersuchenden Augenarzt in der Bergman Clinics Augenklinik Ihre persönlichen Wünsche mit. Kommen Sie gut mit einer Lesebrille zurecht? Oder ist es Ihr großer Wunsch ohne irgendeine Brille auszukommen?

Welche Linsenstärke soll implantiert werden?

So wie es verschiedene Arten von Brillen und Kontaktlinsen gibt, so gibt es auch verschiedene Arten von Kunstlinsen. In der Regel wird eine sphärisch geschliffene, monofokale Standardlinse gewählt, mit der Sie auf eine (vor der Operation) besprochene und berechnete Entfernung scharf sehen. Hier können Sie sich für die Nähe oder Ferne entscheiden. Um in verschiedenen Entfernungen scharf sehen zu können, ist nach der OP noch eine Brille erforderlich. Wenn Sie z.B. eine Lesebrille gewohnt sind, empfiehlt es sich, eine Monofokal-Linse für die Ferne implantieren zu lassen.

Asphärische Monofokal-Linsen verfügen über eine besondere Optik, um Bildverzerrungen zu reduzieren.

Es gibt auch Linsen-Typen, mit denen Sie gleich zwei oder drei Bereiche – Nähe, mittlere Entfernung und Ferne – scharf sehen können. Nach der Kataraktoperation ist eine Lesebrille dann meistens nicht mehr erforderlich.

Sollten Sie eine Hornhautkrümmung (Astigmatismus) haben, kann diese mit einer sogenannten torischen Linse ausgeglichen werden. Heutzutage gibt es nicht nur torische Monofokal-Linsen, sondern auch torische Multifokal-Linsen, die die Eigenschaften beider Kunstlinsen miteinander vereinen.

Wie funktioniert die Kataraktoperation?

Zunächst wird ein 2-3 mm kleiner Schnitt am Rande der Hornhaut angelegt, durch den mit einem schmalen Ultraschallgerät die körpereigene, getrübte Linse zerkleinert und dann, wie mit einem „Mini-Staubsauger“, abgesaugt wird (Phakoemulsifikation genannt). Der Kapselsack bleibt dabei erhalten.

Anschließend platziert der Augenchirurg die zunächst noch gefaltete Kunstlinse in den leeren Kapselsack, wo sie sich entfaltet und mit zwei kleinen elastischen Bügeln oder Füßchen verankert wird.

Wie häufig sind Katarakt und Kataraktoperationen?

Der Graue Star tritt hauptsächlich bei älteren Menschen im Alter über 60 Jahren auf. Dies ist bei in etwa 3 % der 65-Jährigen sowie 20% der 85-Jährigen der Fall.

Wie lange dauert eine Kataraktoperation?

Eine Katarakt-Operation ist schnell erledigt: Sie dauert nur 10 bis 15 Minuten. Sie werden sich, einschließlich der Vorbereitung und Nachsorge, in etwa zwei bis drei Stunden in der Klinik aufhalten. Danach können Sie nach Hause gehen.

Welche Kliniken bieten die Behandlung an?

Bergman Clinics Augenklinik Universitätsallee, Bremen (Augen)

Tel. +49 (0)421 5665-200

E-Mail: info@augenklinik-bremen.de

Bergman Clinics Hofgartenklinik, Aschaffenburg (Augen, Orthopädie, Haut/Venen, HNO)

Tel. +49 (0)6021 303-0

E-Mail: info.hof@bergmanclinics.de

Bergman Clinics Klinik im Park, Hilden (Haut und Venen)

Tel. +49 (0)2103 896-0

E-Mail: info.hilden@bergmanclinics.de

Bergman Clinics Mathilden-Hospital, Büdingen (Krankenhaus)

Tel. +49 (0)6042 86-0

E-Mail: info.mh@bergmanclinics.de

Bergman Clinics Mosel-Eifel-Klinik, Bad Bertrich (Haut und Venen)

Tel. +49 (0)2674 940-0 

E-Mail: info.mek@bergmanclinics.de

Bergman Clinics Schlossklinik, Laufen (Haut und Venen)

Tel. +49 (0)8682 917-0

E-Mail: info.csa@bergmanclinics.de

Welche Kliniken bieten die Behandlung an?

Wie vereinbare ich einen Termin?

Einen Termin bei der Klinik Ihrer Wahl können Sie entweder telefonisch, per Mail oder online buchen:

Bergman Clinics Mathilden-Hospital, Büdingen

Tel. +49 (0)6042 86-0

E-Mail: info.mh@bergmanclinics.de

Leben ohne Schulterschmerzen

In einer Klinik für Schulter-OPs können Menschen mit Schulterschmerzen ein Plus an Lebensqualität erhalten. Viele Betroffene leben über viele Jahre hinweg mit Schmerzen im Schultergelenk und begeben sich erst dann in Behandlung, wenn konservative Methoden nicht mehr greifen. Dank minimal-invasiver Operationsverfahren sind nicht nur kurze Regenerationszeiten, sondern auch ambulante Durchführungen vieler Eingriffe möglich. Für Sie bedeutet das ein Plus an Komfort, sowie eine schnelle Rückkehr in den gewohnten Alltag – selbstverständlich ohne Schulterschmerzen. Als gute Klinik für Schulter-OPs kümmern wir uns nicht nur um die Operation selbst, sondern leiten auch die erforderliche Nachbehandlung in die Wege. Unsere Schulter-OP Spezialisten konzentrieren sich überdies auf eine umfassende und persönliche Betreuung. Der erste Schritt zu einem Leben ohne Schulterschmerzen führt deshalb über ein individuelles Erstgespräch in unserer Klinik für Orthopädie. Wir freuen uns auf Sie.

Wann dürfen Patienten nach einer Schulter-OP wieder arbeiten?

Wann der Patient nach einem Eingriff wieder arbeiten kann, entscheidet der Spezialist aus der Klinik für Schulter-OPs. In der Regel ist dies abhängig von der Art der Operation sowie der beruflichen Tätigkeit, die der Patient ausübt. Überkopfarbeiten sowie schwere körperliche Arbeiten bringen häufig eine mehrmonatige Arbeitsunfähigkeit mit sich. Büro- und oder Lehrtätigkeiten können dagegen vielfach bereits nach wenigen Wochen Arbeitspause wieder aufgenommen werden. Der Patient bekommt in jedem Fall eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, welche gegebenenfalls verlängert werden kann.

Wann können Patienten nach einer Schulter-OP baden und duschen?

Während der ersten drei Wochen nach der OP der Schulter sollte auf ausgiebiges Baden verzichtet werden, da dieses die Haut aufweichen kann. Wenn die Wunde verklebt ist und entsprechend nicht mehr nässt, steht einem Duschen nichts im Wege. Vorsichtshalber kann die Wunde hierbei mit einem wasserdichten Pflaster geschützt werden.

Wann können Patienten nach einer Schulter-OP wieder Auto fahren?

Nach der OP der Schulter können verschiedene Schulterschmerzen auftauchen, welche die Einnahme von Schmerztabletten erforderlich machen. Aufgrund dieser Medikation muss mitunter eine Zeit lang auf das Autofahren verzichtet werden. Da die eingeschränkte Bewegungsfähigkeit und Belastbarkeit des Schultergelenks dazu führen kann, dass die eigenen Arme dem Patienten nach der OP nicht so gehorchen, wie er es gerne hätte, sollte das Auto für die ersten vier bis sechs Wochen lieber stehenbleiben. Als Beifahrer können Patienten nach einer operativen Behandlung an der Schulter aber direkt einsteigen.

Wann werden die Fäden nach der Schulter-OP gezogen?

In vielen Fällen verwenden Ärzte im Bereich der Schulterchirurgie Fäden, die sich nach einem bestimmten Zeitraum von allein auflösen. Das Ziehen der Fäden ist somit nicht mehr notwendig. Auch bei der Wundpflege müssen keine spezifischen Vorgehensweisen berücksichtigt werden. Sollte die Wunde an der Schulter mit Fäden genäht werden, die später entfernt werden müssen, so ist dies meist nach zwei bis drei Wochen der Fall.

Was folgt nach der Schulter-OP?

Nach der OP der Schulter muss das Gelenk kontrolliert und gezielt wieder an die Belastungen des täglichen Lebens herangeführt werden. Das Training beginnt meist schon kurz nach dem Eingriff, teilweise wird das Gelenk nach der OP aber auch erst einmal ruhiggestellt. Dies ist beispielsweise nach einer Rekonstruktion der Rotatorenmanschette der Fall. Nach der Behandlung eines Impingement-Syndroms ist bereits ab dem ersten Tag eine vorsichtige Belastung, sprich Bewegung des Gelenks möglich bzw. nötig. In einigen Fällen ist das Schultergelenk erst nach einem mehrmonatigen Heilungsprozess und gezieltem Training wieder voll beweglich. In diesem Zusammenhang sind diverse Reha-Maßnahmen im Sinne einer physiotherapeutischen Behandlung als Unterstützung notwendig.

Welche Sportarten sind nach der Schulter-OP erlaubt?

Wer nach einer Schulteroperation wieder Sport treiben möchte, sollte sich vorab unbedingt mit seinem behandelnden Schulterspezialisten absprechen. Viele Erkrankungen, die eine OP der Schulter notwendig machen, werden überhaupt erst durch Sport ausgelöst. Zusammen mit dem Schulter-OP-Spezialisten können Betroffene evaluieren, welche Sportarten sich ab welchem Zeitpunkt nach der Operation eignen. Für gewöhnlich kann die sportliche Betätigung nach drei bis sechs Monaten wieder aufgenommen werden.

Wie gefährlich ist eine Schulter-OP?

Eine Operation an der Schulter sollte immer bei einem Fachexperten für Orthopädie bzw. Schulterchirurgie durchgeführt werden. Wird die OP nicht fachmännisch ausgeführt, können in den empfindlichen Strukturen bleibende Schäden entstehen und die Beschwerden können sich nach dem Eingriff sogar verschlimmern. Für erfahrene Ärzte in einer Klinik für Schulteroperationen stellen OPs am Gelenk jedoch einen Routineeingriff dar und als solche bergen sie im Normalfall nur ein geringes Risiko. In sehr seltenen Fällen können bei einer Schulteroperation Komplikationen wie etwa Verletzungen an Knochen oder Nerven auftreten. Nach dem Einsatz einer Schulterprothese kann es gegebenenfalls zur Luxation (Auskugeln) des künstlichen Gelenks kommen. Infektionen, Hämatome und Thrombosen sind generelle Risiken bei Operationen und betreffen nicht nur die Schulter-Operation.

Wie lange bleiben Operierte bei einer Schulter-OP im Krankenhaus?

Wer eine Operation an der Schulter überstanden hat, muss in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren mit einem kürzeren oder längeren Krankenhausaufenthalt rechnen. Im Normalfall dürfen Patienten aber bereits einige Tage nach der OP wieder nach Hause gehen. Bei der Behandlung einer Kalkschulter ist es sogar möglich, den Eingriff ambulant durchzuführen, sodass der Betroffene direkt nach der Operation den Heimweg antreten kann. Bei anderen OPs sind drei bis fünf Tage für den stationären Aufenthalt vorgesehen. Das gilt zum Beispiel bei einer Ruptur der Rotatorenmanschette sowie bei der Behebung einer Schulterinstabilität.

Wie lange dauert eine Schulter-OP?

Die Dauer einer Schulter-Operation ist von der genauen Diagnose, dem Ziel der OP und der gewählten Operationsmethode abhängig. Bei einem Schulter-Impingement, wird während der OP mehr Platz unter dem Schulterdach geschaffen, wobei dieser Eingriff in der Regel rund 30 Minuten dauert. Die Operation einer Ruptur der Rotatorenmanschette ist hingegen etwas aufwendiger und beansprucht normalerweise rund eine Stunde Operationszeit. Dasselbe gilt für die Behandlung einer Instabilität (Luxation) der Schulter oder für die Kalkschulter.

Wie lange sind Patienten nach einer Schulter-OP krank?

Im Anschluss an eine Operation an der Schulter ist die Belastbarkeit des Gelenks in der Regel zunächst etwas eingeschränkt. Das bedeutet, dass die Patienten von den behandelnden Ärzten in der Klinik für Schulteroperationen krankgeschrieben werden. Die Dauer hängt von der Erkrankung, dem Schweregrad der Operation und dem individuellen Heilungsprozess ab. Auch die genaue Tätigkeit, die der Betroffene in seinem Berufsleben ausübt, hat einen Einfluss. Bei einer operativ behandelten Kalkschulter und bei der Operation eines Impingement-Syndroms ist die Rückkehr an den Arbeitsplatz normalerweise nach drei bis vier Wochen erlaubt. Schwere körperliche Tätigkeiten verlangen nach einer längeren Krankschreibung, weil die Belastung für das kürzlich operierte Gelenk anderenfalls zu groß wäre.

Welche Symptome deuten auf ein Sehnenproblem oder eine Bursitis hin?

  • Schmerzen im Bereich der Schulterkapsel
  • Schmerzen, die in den Nacken und den Oberarm ausstrahlen
  • Aufwachen beim Liegen auf der Schulter
  • Schmerzen beim Heben des Arms

Was ist ein Schulterimpingement?

Beim Impingement-Syndrom kommt zu Schultergelenkschmerzen beim seitlichen Anheben des Arms, weil der Oberarmkopf ans Schulterdach (Akromion) stößt. Die Folge sind Einschränkungen der Schulter- und Armbeweglichkeit.

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