Oberflächliche Venenthrombose (Thrombophlebitis)

Eine Thrombose ist zunächst ein vollständiger oder teilweiser Verschluss einer Vene. Durch die Entzündung schwellen die Wände der Venen an, der Blutfluss wird behindert. Es entsteht eine Gerinnselbildung in den Venen, die eine entsprechende Umgebungsreaktion hervorruft. Diese Venenentzündung ist nicht durch Bakterien oder Viren verursacht. 

Thrombophlebitis
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Qualität und Patientensicherheit
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Ursachen einer Thrombophlebitis

Ärzte unterscheiden zwischen einer Thrombose in den oberflächlichen Venen (Thrombophlebitis) und den tiefen Venen. Eine oberflächliche Venenthrombose, auch bezeichnet als Venenentzündung, befällt weit überwiegend eine erkrankte, krampfadermäßig veränderte Vene. Oberflächliche Venenentzündungen sind nicht selten und auch nicht harmlos. Sie können zu einer tiefen Beinvenenthrombose führen, ebenso zu einer Lungenembolie. Weniger häufig ist eine oberflächliche Venenthrombose in oder mehreren Venen des Brustkorbs oder der Brust (Morbus-Mondor), an der vor allem Frauen erkranken und die in der Regel gutmütig ist.

Die Ursachen der meisten Thrombosen liegen in einer ungünstigen Lebensweise. Zwar lassen sich genetische Vorbelastungen durch eine entsprechende Lebensweise nicht vollkommen ausgleichen, es ist jedoch möglich, diese nicht zum Tragen kommen zu lassen. Falsche Ernährung, Mangel des Vitalstoffhaushaltes, Gifte wie Nikotin, Alkohol und Bewegungsmangel, lange Sitzperioden und fehlender Sauerstoff begünstigen die Entstehung eines Blutgerinnsels oder thromboseauslösender Erkrankungen massiv.

Anzeichen einer Thrombose/ Thrombophlebitis

Je eher etwas gegen eine Thrombose unternommen wird, desto besser. Sollten Sie an Symptomen wie den folgenden leiden, raten wir Ihnen dringend, einen Arzt aufzusuchen:

  • es kommt zu Schmerzen und Schwellungen am Unter- bzw. Oberschenkel,
  • die Haut wird hart, rötlich oder bräunlich
  • eine Verhärtung ist fühlbar.
  • Muskelkaterartige Wadenschmerzen
  • Zunahme der Beschwerden im Stehen, Besserung im Liegen
  • vermehrte Venenzeichnung der Oberflächenvenen 
  • Überwärmung /(Fieber
  • gespannte Glanzhaut
  • Wadendruckschmerz (Lowenberg - Zeichen)
  • Wadenschmerzen beim Fußstrecken (Hohmann - Zeichen)
  • Fußsohlenschmerz beim Druck auf die innere Fußsohle (Payr-Zeichen)
  • Erhöhung der Entzündungswerte

Wie wird eine Thrombophlebitis diagnostiziert?

Zunächst wird in der Regel ein Bluttest durchgeführt. Dabei wird ein Wert bestimmt, welcher den Namen D-Dimer trägt. Ist dieser Bluttest negativ, kann mit relativ großer Sicherheit vom Nichtvorliegen einer Thrombose gesprochen werden. Ein positiver Test bedeutet aber auch nicht gleich, dass eine Thrombose vorliegt; es sollte dann eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt werden. Mit dem sehr schonenden und absolut schmerzfreien Ultraschall kann eine Thrombose mit relativer Sicherheit diagnostiziert werden.

Wie behandelt man eine Thrombophlebitis?

Die Behandlung einer Thrombosenphlebitis besteht im Wesentlichen aus zwei Pfeilern. Der Antikoagulation, d. h. der „Ungerinnbarmachung“ des Blutes (im Volksmund „Blutverdünnung“) mit verschiedenen Medikamenten sowie der Kompression mit elastischer Wickelung und/oder Kompressionsstrümpfen. Diese Therapie wird bei der Erstthrombose für 6-12 Monate fortgeführt. Bei einer weiteren Thrombose sollte diese Therapie lebenslang fortgeführt werden. In seltenen Fällen ist eine operative Entfernung des Thrombus oder eine Behandlung mit Medikamenten, die einen Thrombus auflösen (Lyse) notwendig, diese stellen jedoch i.d.R. eine Ausnahme dar.


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